Bildungsmaterial: Viel Mode für wenig Geld - ist das fair?

Unterrichtsmaterialien für die Haupt- und Berufsschule

Themenheft der Bundeszentrale für politische Bildung
30 Seiten, 2015

Das Thema: Viel Mode für wenig Geld – ist das fair?

„Kleider machen Leute“ – oder: Die gesellschaftliche Bedeutung von Mode

Mode bietet die Möglichkeit, Zugehörigkeit zu gesellschaftlichen Gruppen zu demonstrieren – oder sich von ihnen abzugrenzen. Insofern verwundert es nicht, wenn sich Schüler*innen über ihre Kleidung definieren. Zu Zeiten von „Sale“- und „Outlet“-Angeboten ist Mode zu einem Massenphänomen geworden. Spätestens seitdem die auf junge Kund*innen ausgerichteten Modehäuser H&M, Pimkie 
und Primark auf den Markt getreten sind, ermöglicht erschwingliche Kleidung Jugendlichen sowohl Selbstinszenierung als auch Selbstverwirklichung. 

Kritikwürdig sind die durch den gesteigerten Verbrauch entstehenden negativen Folgen für Umwelt und Gesellschaft. Denn die Abstände, in denen Trends als aktuell gelten, sind sehr kurz. Diese Saisonalität belegt Textilprodukte mit einem trendbedingten Verfallsdatum, so dass viele Konsumenten# dem (kurzfristig relevanten) Preis größere Bedeutung beimessen als der (langfristig bedeutsamen) Qualität und Haltbarkeit. So erscheinen Textilien zu Discountpreisen als willkommene Alternative für trend- und schnäppchenbewusste Konsument*innen aller Altersstufen.
 
Mit Hilfe von Unterrichtsfilmen und Bildungsmaterialien werden verschiedene Aspekte beleuchtet.